Rechtliches

Rechtliches zu THC-armen Cannabis und CBD

Cannabis­pro­duk­te mit einem THC-Gehalt von unter 1%  sind in der Schweiz nicht dem Betäubungsmit­telge­setz unter­stellt und wer­den deshalb zunehmend kom­merziell ver­w­ertet. Vor allem Pro­duk­te mit dem nicht-berauschen­den Wirk­stoff CBD gewin­nen an Bedeu­tung.

THC-armer Cannabis

Cannabis oder daraus beste­hende Pro­duk­te, die einen durch­schnit­tlichen Gesamt-THC-Gehalt von min­destens 1% aufweisen, sind gemäss der Betäubungsmit­telverze­ich­nisverord­nung (Bet­mVV-EDI) ver­boten. Es gibt aber ver­schiedene THC-arme Cannabis­pro­duk­te, die nicht dem Betäubungsmit­telge­setz unter­stellt sind, weil sie einen THC-Gehalt von weniger als 1% aufweisen. Dazu gehören neben Rohstof­fen wie Hanf­blüten oder –pul­ver auch ver­ar­beit­ete Pro­duk­te wie Extrak­te in Form von Ölen oder Pas­ten, als Bulk ange­botene Kapseln sowie ver­wen­dungs­fer­tige Pro­duk­te wie Nahrungsergänzungsmit­tel, Liq­uids für e‑Zigaretten, Tabak­er­satzpro­duk­te, Duftöle, Kau­gum­mis und Sal­ben, welche teil­weise als Pflege­pro­duk­te ange­boten wer­den.

Die Pro­duk­tion und der Verkauf von THC-armen Cannabis­pro­duk­ten haben seit Kurzem beträchtlich zugenom­men und wer­fen ver­schiedene gesund­heitliche und rechtliche Fra­gen auf. Auch wenn diese Pro­duk­te nicht unter das Betäubungsmit­telge­setz fall­en, kön­nen sie nicht nach Belieben ver­trieben und bewor­ben wer­den. Je nach Pro­duk­tekat­e­gorie kom­men bei deren indus­trieller Ver­w­er­tung das Heilmit­telge­setz, das Lebens­mit­telge­setz oder das Bun­des­ge­setz über die Pro­duk­tesicher­heit zu Anwen­dung. Um für die rechtlichen Rah­menbe­din­gun­gen zu sen­si­bil­isieren, haben deshalb Swissmedic, das Bun­de­samt für Gesund­heit, das Bun­de­samt für Lebens­mit­tel­sicher­heit und Vet­er­inär­we­sen und das Bun­de­samt für Land­wirtschaft ein Merk­blatt erstellt.

Cannabidiol (CBD)

In der Hanf­pflanze find­en sich über 80 Cannabi­noide und über 400 andere Wirk­stoffe. Die wichtig­sten Cannabi­noide sind das berauschende Tetrahy­dro­cannabi­nol (THC) und das nicht berauschende Cannabid­i­ol (CBD), das zudem die psy­chotrope Wirkung des THC ver­min­dert. CBD unter­liegt nicht dem Betäubungsmit­telge­setz.

 

Unter den THC-armen Cannabis­pro­duk­ten gewin­nen vor allem diejeni­gen mit einem erhöht­en CBD-Gehalt an Bedeu­tung. Das Ange­bot wächst rasch und die Nach­frage nimmt zu. Disku­tiert wer­den unter anderem mögliche ther­a­peutis­che Wirkun­gen wie antiox­ida­tive, anti­in­flam­ma­torische, anti-kon­vul­sive, antiemetis­che, anx­i­olytis­che oder antipsy­cho­tis­che Effek­te. Die medi­zinis­che Wirkung von CBD ist derzeit jedoch erst ungenü­gend erforscht.

Eben­so wird in Fachkreisen disku­tiert, ob Cannabis mit viel CBD und weniger als 1% THC-Gehalt als Ersatzpro­dukt in der Schaden­min­derung oder bei der Behand­lung von prob­lema­tis­chem Cannabiskon­sum einge­set­zt wer­den kann.

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