FAQ

Empfohlene Anwendung von Cannabisblüten

Was ist die emp­foh­lene Anwen­dung von Cannabis­blüten?

 

Eine hierzu­lande weit ver­bre­it­ete Kon­sum­form von getrock­neten Cannabis­blüten ist sicher­lich, diese gemahlen in ein­er selb­stge­dreht­en Zigarette («Joint») – oft­mals mit Tabak ver­mis­cht – zu rauchen. In den meis­ten anderen Län­dern ist das ver­mis­chen mit Tabak hinge­gen nicht gebräuch­lich. Tabak und Cannabis gehören grund­sät­zlich auch nicht zusam­men, z.B. weil Tabak die Wirkung von Cannabis verän­dert. Zudem stört Tabak den eigentlichen Geschmack von Cannabis. Es gibt zudem Stu­di­en, welche nahele­gen, dass das Rauchen von reinem Cannabis die Lun­gen­funk­tion nicht bzw. nicht annäh­ernd so beein­trächtigt, wie beim Mis­chkon­sum mit Tabak. Zudem weiss man, dass das im Tabak enthal­tene Nikotin sowie andere darin enthal­tene Stoffe süchtig machen und viele davon karzino­gen wirken.

Eigentlich ist jedoch das Rauchen generell die ungesün­deste Kon­sum­form von Cannabis, weshalb Green Pas­sion auch strik­te davon abrät. Viel gesün­der ist zum Beispiel erwiesen­er­massen die Kon­sum­form des Ver­dampfens («Vapor­isieren»). In unserem Online-Shop find­en sich hier­für entsprechend geeignete Geräte sowie Lit­er­atur und weit­ere Infor­ma­tio­nen zu dem The­ma.

Obwohl unsere Cannabis­blüten in Rohform nicht als Lebens­mit­tel zuge­lassen sind und wir sie somit auch nicht als solche anpreisen dür­fen (der THC-Gehalt gemäss Gren­zw­erten der gel­tenden Kon­t­a­m­i­naten­verord­nung ist hier­für oft­mals zu hoch), bericht­en uns viele Kun­den über pos­i­tive Erfahrun­gen beim oralen Kon­sum von Cannabis. Obwohl sich der men­schliche Ver­dau­ungstrakt generell her­vor­ra­gend zur Auf­nahme von Wirk­stof­fen eignet, beträgt die Biover­füg­barkeit von Cannabi­noiden hier nur 5–10 %. Dies liegt zum einen an der schlecht­en Wasser­lös­lichkeit von Cannabi­noiden und zum anderen daran, dass das Blut aus dem Darm zuerst durch die Leber fliesst, wo Gift­stoffe aus der Nahrung bere­its teil­weise abge­baut wer­den («First-Pass-Effekt»). Die Biover­füg­barkeit kann durch Ver­wen­dung fet­tiger Grund­la­gen auf 10–20 % gesteigert wer­den. Ein weit­er­er Vorteil des oralen Kon­sums gegenüber dem Rauchen ist, dass keine Hitzev­er­luste auftreten und auch keine Cannabi­noide durch Ausat­men ver­loren gehen.

Viele unser­er Kun­den bericht­en, dass sie Cannabis als Tee kon­sum­ieren. Hier­bei gilt wieder zu beacht­en, dass Cannabi­noide grund­sät­zlich sehr schlecht wasser­lös­lich sind. Deshalb wird generell emp­fohlen, dem bere­its abgekocht­en Tee ein Fett hinzuzugeben, wie z.B. Milch oder Kokosöl.

Als weit­ere orale Ein­nah­me­form kann Cannabis auch gegessen wer­den. Es gibt eine grosse Zahl beliebter Rezepte zu Kek­sen, Kakao oder Likör. In unserem Online-Shop find­et sich z.B. auch das Buch «Back­en mit Hanf» mit leck­eren Rezepten. Prinzip­iell kön­nen alle Cannabis-Pro­duk­te auch direkt kon­sum­iert wer­den. Da sie sich jedoch schlecht auflösen und ist es bess­er sie vor der Ein­nahme bere­its in einem Nahrungsmit­tel zu verteilen; nicht zulet­zt wegen dem gewöh­nungs­bedürfti­gen Geschmack

Mögliche Auswirkungen von Cannabis und enthaltenen Wirkstoffen auf Körper und Immunsystem

Was sind mögliche Auswirkun­gen von Cannabis und enthal­te­nen Wirk­stof­fen auf den men­schlichen Kör­p­er und das Immun­sys­tem?

 

Cannabis enthält über 480 Wirk­stoffe, von denen 80 auss­chliesslich in Cannabis gefun­den wer­den. Das ist eine Menge ver­schieden­er Vari­ablen, die den Kör­p­er bee­in­flussen kön­nen und das ist auch teil­weise der Grund, warum es immer neu veröf­fentlichte wis­senschaftliche Forschun­gen gibt, die neue Ent­deck­un­gen rund um Cannabis beschreiben.

Die 80 Verbindun­gen, die nur in Cannabis gefun­den wer­den, wer­den als Cannabi­noide beze­ich­net. Diese inter­agieren mit den Rezep­toren in unserem Kör­p­er – dem soge­nan­nten Endo­cannabi­noid-Sys­tem –, wobei sie Wirkun­gen in unserem Ner­ven­sys­tem und Gehirn aus­lösen. Das Endo­can­nib­i­noid-Sys­tem beste­ht aus diversen Rezep­toren, die unter anderem in Teilen des Ner­ven­sys­tems zu find­en sind. Die Rezep­toren sind an den unter­schiedlich­sten stellen im Kör­p­er zu find­en. So befind­et sich der CB1-Rezep­tor primär bei Teilen des Ner­ven­sys­tems und auch im Magen-Darm-Trakt, während der CB2-Rezep­tor eher in Verbindung mit dem Immun­sys­tem zu ste­hen scheint.

Nach­fol­gend eine kurze Über­sicht der 8 wichtig­sten Cannabi­noide, die in Cannabis gefun­den wur­den:

 

THC
Dies ist das bekan­nteste und Cannabi­noid in Cannabis, es ste­ht für Delta-9-Tetrahy­dro­can­nib­i­nol. Dieses Cannabi­noid ist für die wichtig­ste psy­choak­tive Wirkung ver­ant­wortlich, die man beim Kon­sum von Cannabis erlebt, es stim­uliert Teile des Gehirns, was die Freiset­zung von Dopamin verur­sacht — was wiederum ein Gefühl der Euphorie und des Wohlbefind­ens bewirkt. THC wird auch eine anal­getis­che Wirkung nachge­sagt, es wird davon aus­ge­gan­gen, dass es die Symp­tome von Schmerzen und Entzün­dun­gen lin­dert. THC ist in den meis­ten Län­dern streng reg­uliert oder ver­boten. In der Schweiz beträgt der max­i­male Gren­zw­ert bezüglich THC-Gehalt gemäss gel­tender Betäubungsmit­telverord­nung 1%, weshalb die durch Green Pas­sion hergestell­ten und ange­bote­nen Pro­duk­te immer unter diesem Gren­zw­ert liegen.

 

CBD
Cannabid­i­ol oder abgekürzt CBD ist aktuell Gegen­stand ver­schieden­er Forschun­gen. Disku­tiert wer­den unter anderem mögliche ther­a­peutis­che Wirkun­gen wie antiox­ida­tive, anti­in­flam­ma­torische, anti-kon­vul­sive, antiemetis­che, anx­i­olytis­che oder antipsy­cho­tis­che Effek­te. Die medi­zinis­che Wirkung von CBD ist derzeit jedoch erst ungenü­gend erforscht. Lange Zeit waren Cannabis-Züchter in erster Lin­ie bemüht, den CBD-Gehalt möglichst niedrig zu hal­ten, um ein besseres „High“ zu erre­ichen. So liegt der CBD Gehalt in vie­len gängi­gen Cannabis­sorten bei unter einem Prozent. Gegen­wär­tig geht der Trend jedoch genau in die ent­ge­genge­set­zte Rich­tung, wobei bei der Züch­tung ver­sucht wird, die THC-Werte auf ein Min­i­mum zu reduzieren und den CBD-Gehalt zu erhöhen. CBD ist eine nicht-psy­choak­tive Kom­po­nente, welche ver­mut­lich die Wirkun­gen von THC reduziert und reg­uliert (Antag­o­nist). CBD selb­st hat eine lange Liste möglich­er medi­zinis­ch­er Eigen­schaften, welche gegen­wär­tig erforscht wer­den. Zu den wichtig­sten möglichen und in Fachkreisen disku­tierten Attribut­en gehören z.B. die Lin­derung chro­nis­ch­er Schmerzen, Entzün­dun­gen, Migräne, Arthri­tis, Krämpfe, Epilep­sie und Schiz­o­phre­nie. Auch in der Kreb­s­forschung ist CBD ein aktuelles The­ma.

 

CBN
Cannabi­nol oder abgekürzt CBN, ist ein Anal­getikum, das durch den Abbau von THC durch Oxi­da­tion entste­ht. Es ist leicht psy­choak­tiv und ist in frischem Cannabis nur in gerin­gen Men­gen zu find­en. Sein Vorkom­men kann auf ein Min­i­mum reduziert wer­den, indem man geern­tetes Cannabis an einem dun­klen, trock­e­nen Ort lagert. Ten­den­ziell wird die Wirkung von THC der von CBN vorge­zo­gen, denn CBN ist nicht so wirk­sam wie THC und kann Abgeschla­gen­heit verur­sachen, wenn es in hohen Konzen­tra­tio­nen vorkommt. Von CBN wird angenom­men, dass es Angst min­dert und den Augenin­nen­druck reduziert.

 

CBG
CBG, auch als Cannabigerol bekan­nt, ist ein Wirk­stoff in Cannabis, der vor allem im Zusam­men­hang mit der ver­muteten antibak­teriellen Wirkung erforscht wird. Allerd­ings wurde bei jüng­sten Forschun­gen fest­gestellt, dass es in den meis­ten Cannabis-Sorten zwar tra­di­tionell nicht sehr häu­fig vorkommt, aber dass es wahrschein­lich die “Vor­lage” oder “Stam­mzelle” für sowohl THC, als auch CBD ist. Dies bedeutet, dass THC und CBD aus dem CBG her­vorge­hen. Von CBG wird auch ver­mutet, dass es die Auf­nahme von GABA hemmt, was ein Gefühl der Entspan­nung bewirkt, das nor­maler­weise mit CBD ver­bun­den ist. Diese Erken­nt­nisse haben zu neuen Forschun­gen an diesem Cannabi­noid ange­s­pornt.

 

THCV
Von Tetrahy­dro­cannabi­varin oder abgekürzt THCV, wird angenom­men, dass es ein Cannabi­noid ist, welch­es die Inten­sität der psy­choak­tiv­en Wirkung von THC abmildert. Aktuelle Forschung, die an THCV durchge­führt wird, lässt ver­muten, dass es ver­wen­det wer­den kann, um metabolis­che Störun­gen zu behan­deln und als Appetitzü­gler fungiert.

 

CBC
Obwohl nicht viel medi­zinis­che Forschung an diesem Cannabi­noid durchge­führt wurde, wird von Cannabichromen oder abgekürzt CBC angenom­men, dass es entzün­dung­shem­mende und schmer­zlin­dernde Wirkun­gen hat. Kür­zlich durchge­führte Forschun­gen lassen ver­muten, dass es poten­tiell eine Rolle bei der Zellerneuerung im Gehirn spielt.

 

THCA
THCA ist eine Säure Form von THC. Es ist ein Rohzu­s­tand, in dem THC in frischen Cannabis Pflanzen gefun­den wer­den kann. Erst wenn Cannabis erhitzt wird, wird das THCA in THC umge­wan­delt. Vom THCA in dieser rohen Form, wird angenom­men, dass es keine aktive Verbindung ist.

 

CBDA
Ähn­lich wie THCA, ist CBDA die Säure Form von CBD. Es wird derzeit angenom­men, dass es eine antiemetis­che Wirkung hat (gegen Übelkeit wirkt), sowie dass es dazu beiträgt, Brustkrebs zu bekämpfen. Jedoch ist noch mehr Forschung über seine medi­zinis­chen Nutzen von Nöten.

Natür­lich enthält die Cannabispflanze noch viele andere Bestandteile, wie Ter­pene. Ter­pene existieren in allen Arten von Pflanzen, sie sind der Hauptbe­standteil von ätherischen Ölen. Sie sor­gen dafür, dass unser Cannabis, Ros­marin und Thymi­an so wun­der­bar duften.

Wichtig zu wis­sen ist auch, dass die einzel­nen vor­ge­nan­nten Inhaltsstoffe der Cannabispflanze wie Cannabi­noide, Ter­pene und Aminosäuren ihre Wirkung gegen­seit­ig verän­dern und bein­flussen. Dieses Phänomen ist auch als Syn­ergie-Effekt bekan­nt, in diesem Fall spricht man aber von dem Entourage-Effekt.

Empfohlene Anwendung und Dosierung von CBD Hanfölen, ‑tinkturen und ‑extrakten

Was ist die emp­foh­lene Anwen­dung und Dosierung von CBD Han­föl?

 

Die durch Green Pas­sion ange­bote­nen CBD-Öle und ‑Tin­k­turen sind Han­fex­trak­te aus legalen Han­f­sorten, welche ver­schiedene Cannabi­noide enthal­ten, ins­beson­dere CBD — Cannabid­i­ol. Auch THC kann je nach Pro­dukt in der geset­zlich erlaubten Konzen­tra­tion enthal­ten sein.

Wir weisen darauf hin, dass unsere Pro­duk­te derzeit wed­er als Heil- noch als Lebens­mit­tel zuge­lassen sind. Green Pas­sion ist gemäss der Schweiz­er Heilmit­telverord­nung nicht befugt, Heil­ver­sprechun­gen oder Empfehlun­gen zur Behand­lung von Krankheit­en oder son­sti­gen Lei­den abzugeben.

Darüber hin­aus sind wir deshalb fak­tisch auch nicht befugt, die orale Ein­nahme der durch uns ver­triebe­nen CBD-Extrak­te zu empfehlen oder Dosierungsvorschläge abzugeben. Gegen­wär­tig wird in Fachkreisen disku­tiert und unter­sucht, ob CBD bei der Behand­lung von fol­gen­den Krankheits­bildern zur Anwen­dung kom­men kön­nte:

  • Bek­lem­mungser­schei­n­un­gen und post­trau­ma­tis­ch­er Stress
  • Schiz­o­phre­nie
  • Epilep­sie
  • Krebs
  • Dia­betes
  • Fet­tleibigkeit
  • Ner­venkrankheit­en
  • Dys­tonie und Dysk­i­ne­sie
  • Sucht
  • Unwohl­sein und Brechreiz
  • Alzheimer
  • Entzün­dun­gen
  • Hepati­tis
  • Beschädi­gun­gen von Gehirn und Leber
  • Sep­sis
  • Hautkrankheit­en
  • Allergien und Asth­ma
  • Schlaf­störun­gen

 

Unsere Kun­den bericht­en über viele pos­i­tive Erfahrun­gen nach der Behand­lung mit CBD-Extrak­ten. Je nach Art und Schw­ere­grad der Störung bericht­en Kun­den über Dosierun­gen von ganz weni­gen Tropfen 1x pro Tag bis hin zu mehreren Tropfen mehrmals pro Tag (z.B. mor­gens und abends).

Weit­ere wis­senswerte Infor­ma­tio­nen zu diesem The­ma und zum aktuellen Stand der Forschung find­en sich z.B. im Buch «CBD – Cannabid­i­ol», welch­es in unserem Online-Shop bezo­gen wer­den kann.

Unterschied zwischen «Full Spectrum» und «Isolat»

Was ist der Unter­schied zwis­chen «Full Spec­trum» und reinen CBD-Extrak­ten («Iso­lat»).

 

Ein wichtiges Unter­schei­dungsmerk­mal bei CBD-Derivat­en (Extrak­te, Öle, Tin­k­turen, Konzen­trate, Kristalle etc.) ist die Dif­feren­zierung zwis­chen «Full Spectrum»-Produkten und «Iso­lat­en».

Bei einem Full Spec­trum-Pro­dukt wer­den aus der Quellpflanze alle vorhan­de­nen Cannabi­noide extrahiert, ohne diese voneinan­der zu tren­nen. Dies sorgt für den soge­nan­nten «Entourage Effekt», welch­er die Wech­sel­wirkung zwis­chen den ver­schiede­nen Cannabi­noiden beschreibt.

Bei einem Iso­lat hinge­gen wird auss­chliesslich das CBD aus der Quellpflanze extrahiert bzw. von den anderen Cannabi­noiden getren­nt. Oft­mals wird anschliessend das reine CBD wieder mit anderen Flüs­sigkeit­en verdün­nt, um die gewün­schte Konzen­tra­tion zu erhal­ten.

Diverse Stu­di­en (z.B. diejenige der Hadas­sah Med­ical School) leg­en nahe, dass mit Full Spec­trum-Pro­duk­ten in den meis­ten Fällen eine bessere Wirkung erzielt wer­den kann. Full Spec­trum-Pro­duk­te sind meis­tens auch ein wenig teur­er als Iso­late mit ver­gle­ich­barem CBD-Gehalt.

Cannabisprodukte im Strassenverkehr

Was ist beim Kon­sum von Cannabis­pro­duk­ten mit tiefen THC-Gehal­ten (weniger als 1%) im Strassen­verkehr zu beacht­en?

 

Oft wer­den wir gefragt, ob der Kon­sum unser­er Pro­duk­te zu einem pos­i­tiv­en Dro­gen­test (Urin‑, Blut- oder Haar­analyse) führen kann bzw. ob der Führerschein bei ein­er Kon­trolle nach vorgängigem Kon­sum von legalen Cannabis-Pro­duk­ten in Gefahr ist. Wir weisen dies­bezüglich darauf hin, dass die meis­ten unser­er Pro­duk­te geringe Konzen­tra­tio­nen an THC (Tetrahy­dro­cannabi­nol) enthal­ten. Die enthal­tene Konzen­tra­tion an THC in unseren Pro­duk­ten ist jedoch nicht aus­re­ichend hoch, um eine psy­chotrope Wirkung und somit eine Fahrun­fähigkeit zu bewirken.

Gemäss in der Schweiz gel­tenden Strassen­verkehrs­ge­set­zen gilt eine Fahrun­fähigkeit jedoch bere­its als erwiesen, wenn im Blut des Fahrzeu­glenkers THC über dem gel­tenden Gren­zw­ert von 1,5 μg/L fest­gestellt wird. Uns sind Fälle bekan­nt, wo nach dem Kon­sum unser­er CBD-Pro­duk­te ein behördlich verord­neter Urin­test pos­i­tiv angeschla­gen hat. Anschliessende Blut- und Haar­analy­sen vie­len jedoch bis anhin stets neg­a­tiv aus. Von einem effek­tiv­en Führerausweisentzug auf­grund von vorgängigem Kon­sum von legalen Cannabis­pro­duk­ten haben wir bis dato keine Ken­nt­nis.

Trotz­dem rat­en wir grund­sät­zlich davon ab, nach dem Kon­sum von THC-halti­gen Pro­duk­ten ein Fahrzeug zu führen.

Wo darf legales Cannabis geraucht werden

Wo darf ich legales CBD-Cannabis rauchen?

 

Cannabis­blüten mit einem THC-Gehalt von <1% wer­den durch das BAG und die Ober­zolldirek­tion als Tabak­er­satzpro­dukt qual­i­fiziert und sind rechtlich grund­sät­zlich nor­malem Rauchtabak gle­ichzustellen. Dies bedeutet in der Kon­se­quenz, dass the­o­retisch über­all wo es erlaubt ist, herkömm­liche Zigaret­ten zu rauchen, auch legales Cannabis ger­aucht wer­den darf. Es gilt jedoch zu beacht­en, dass die soziale Akzep­tanz von öffentlichem Cannabiskon­sum bei weit­em nicht über­all gegeben ist. Wenn Sie sich also an einem öffentlichen Ort oder in einem Garten­restau­rant befind­en, fra­gen Sie lieber ihre Sitz­nach­barn nett, ob es diese stören würde, bevor Sie Ihren legalen CBD-Joint anzün­den.

Verhalten bei Polizeikontrolle

Wie ver­halte ich mich, wenn ich in eine Polizeikon­trolle ger­ate?

 

Bleiben Sie ruhig, beant­worten Sie alle Fra­gen und falls Ihr legales Cannabis kon­fisziert wird oder Sie gar eine Busse erhal­ten, beantra­gen Sie sofort die Durch­führung ein­er Cannabi­noid-Analyse. Sobald diese durchge­führt wurde und das Testre­sul­tat bescheinigt, dass die betr­e­f­fende Ware <1% THC enthält, erhal­ten Sie diese von den Behör­den zurück. Vielerorts ver­fügt die Polizei bere­its über Schnell­tests, mit­tels welchen sofort bes­timmt wer­den kann, ob der THC-Gehalt unter oder über 1% beträgt. Wir empfehlen zudem jew­eils, die Kaufquit­tung oder ‑rech­nung von Green Pas­sion zu Beweiszweck­en zu behal­ten und die Ware in der ursprünglichen Green Pas­sion-Ver­pack­ung aufzube­wahren.

Legalität von Cannabisprodukten im Ausland

Sind die durch Green Pas­sion ange­bote­nen Pro­duk­te ausser­halb der Schweiz legal?

 

Es gilt zu beacht­en, dass jedes Land seine eige­nen Geset­ze in Bezug auf den THC-Gehalt von Cannabis und Cannabis­derivat­en hat. In der EU liegt z.B. in den meis­ten Län­dern der max­i­mal erlaubte THC-Gehalt bei 0.2–0.3%. Eine Grosszahl der durch Green Pas­sion Schweiz ver­triebe­nen Pro­duk­te sind somit im Aus­land nicht legal und wir rat­en strik­te davon ab, solche Pro­duk­te ohne vorgängige Abklärun­gen ins Aus­land mitzuführen.

Preis- und Steuerpolitik bezüglich CBD-Cannabis

Wie gestal­tet sich die Preis- und Steuer­poli­tik bezüglich CBD-Cannabis?

 

Wir wer­den oft­mals ange­fragt, weshalb die durch uns ver­triebe­nen Cannabis-Blüten so teuer sind, in vie­len Fällen gar teur­er als die ille­gal erhältlichen Cannabis-Sorten ver­gle­ich­bar­er Qual­ität, deren THC-Werte über 1% liegen und somit unter das Betäubungsmit­tel­recht fall­en.

 

Hierzu fol­gen­des:

 

1. Die für die Tabakbesteuerung zuständi­ge Ober­zolldirek­tion («OZV») erachtet gemäss ihrem Merk­blatt grund­sät­zlich sämtliche im End­verkauf befind­lichen Cannabis-Pro­duk­te, welche zum Rauchen oder vapor­isieren bes­timmt sind oder dazu ver­wen­det wer­den kön­nen, unab­hängig von deren Auf­machung als Tabak­er­satzpro­dukt. Dies bedeutet, dass solche Pro­duk­te der Tabak­s­teuerpflicht unter­liegen. Vor­liegend ist die OZV der Auf­fas­sung, dass für Cannabis­blüten der höch­st­mögliche Tabak­s­teuer­satz, näm­lich der­jenige für Fein­schnitt­tabak zur Anwen­dung kommt, welch­er gegen­wär­tig bei 25% auf dem Klein­han­del­spreis liegt. Hinzu kommt die geset­zliche MWST auf Cannabis­pro­duk­ten im End­verkauf von 8%. Somit sind unsere Cannabis­blüten im End­verkauf mit indi­rek­ten Steuern in der kumulierten Höhe von 32.41% auf dem End­verkauf­spreis belastet.

 

2. Des Weit­eren bezahlen wir neb­st Kan­tons- und Gemein­des­teuern, sowie Direk­ten Bun­dess­teuern die geset­zlichen Sozialver­sicherungs­beiträge für sämtliche Angestell­ten.

 

All diese Steuern und Abgaben hat ein Verkäufer von schwarz gehan­del­tem Cannabis nicht zu entricht­en. Deshalb ist die Gewin­n­marge bei schwarz verkauftem Cannabis sog­ar bei einem wesentlich tief­er­en End­verkauf­spreis immer noch viel höher als bei legal verkauftem Cannabis.

Die Prax­is der Schweiz­er Behör­den ins­beson­dere bezüglich der Besteuerung von Cannabis­blüten als Fein­schnitt­tabak zu exor­bi­tan­ten 25% ist als extrem unglück­lich zu beze­ich­nen und wider­spiegelt den Umstand, dass die zuständi­gen Behör­den infolge der jahrzehn­te­lang betriebe­nen Pro­hi­bi­tion und Krim­i­nal­isierung von Cannabis keine Erfahrung im geord­neten Umgang damit haben und nun entsprechend mit der Reg­ulierung über­fordert sind.

Erfahrun­gen in US-Bun­desstaat­en wie z.B. Col­orado – wo Cannabis­blüten nach der Legal­isierung zuerst mit Steuern von 30% und mehr belastet wur­den – haben nach­weis­lich gezeigt, dass solch hohe Steuer­be­las­tun­gen zu uner­wün­scht­en Effek­ten führen; zu hohe Steuer­be­las­tun­gen begün­sti­gen näm­lich klar den Schwarz­markt und entziehen den Behör­den die Grund­lage für eine vernün­ftige Reg­ulierung und Kon­trolle. Deshalb wurde in Col­orado der Steuer­satz für Cannabis­blüten auf vernün­ftige 10% reduziert. Die Steuere­in­nah­men haben die Erwartun­gen der Behör­den trotz Steuersenkung um ein Vielfach­es übertrof­fen. Gle­ichzeit­ig kon­nten die Behör­den den Schwarz­markt und somit die organ­isierte Krim­i­nal­ität eindäm­men, wie auch Min­der­jährige vor dem Kon­sum bewahren.

Green Pas­sion set­zt sich dafür ein, dass die Steuern auf Cannabis­blüten auf ein sozial verträglich­es Niveau zu ste­hen kom­men. Für eine Besteuerung von Hanf­blüten als Fein­schnitt­tabak fehlt unseres Eracht­ens momen­tan jegliche Grund­lage, weshalb Green Pas­sion bei der Ober­zolldirek­tion eine entsprechende Beschw­erde ein­gere­icht hat. Es ist klar, dass eine ganzheitliche und für alle zufrieden­stel­lende Lösung nur über eine längst über­fäl­lige Reg­ulierung des Cannabis­mark­tes erre­icht wer­den kann.

Geschätzte Kunden,
 
Leider sind alle unsere Filialen auf Grund des Corona Virus auf unabsehbare Zeit geschlossen. Sobald sich die Situation ändert, werden wir Sie gerne informieren. Die Bestellungen auf unserem Online Shop werden weiterhin täglich bearbeitet.
Herzlichen Dank für Ihre Kundentreue und Ihr Verständnis.
 
Wir wünschen allen beste Gesundheit. 
Ihr Green Passion Team
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