CBD-Samen in der Schweiz legal anbauen: Dein umfassender Guide

CBD-Samen in der Schweiz legal anbauen: Dein umfassender Guide
Sophie WeichbrodtRedakteurin für CBD & Naturprodukte

Du möchtest selbst CBD-Samen in der Schweiz legal anbauen, bist aber unsicher, was genau erlaubt ist und was nicht? Keine Sorge, so geht es vielen Schweizerinnen und Schweizern, die ihre eigenen CBD-Pflanzen im Garten oder im Blumentopf in der Wohnung grossziehen möchten.

Wir erklären Dir, welche CBD-Samen Du besitzen und in welchem Umfang Du sie pflanzen darfst. Ausserdem erfährst Du, ab welchem Punkt der Anbau in der Schweiz nicht mehr legal für Privatpersonen ist.

Schnelles Wissen zu legalen CBD-Samen

  • Du darfst CBD-Samen in der Schweiz legal anbauen, bis zu einer bestimmten Menge.
  • Ab zehn Pflanzen wird der Anbau meldepflichtig.
  • Der THC-Gehalt der Pflanzen muss unter einem Prozent liegen.
  • Zu beachten sind zudem die Bestimmungen des BLW bezüglich privatem Anbau.

CBD-Samen pflanzen: Was ist in der Schweiz legal und was nicht?

Eine grundlegende Sache vorweg: Ja, Du darfst CBD-Samen legal in der Schweiz kaufen, besitzen und pflanzen. Das Ganze ist allerdings an ein paar Bedingungen geknüpft und die schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Zunächst wäre da die allseits bekannte 1-Prozent-Regel. Sie gilt nicht nur für die Produkte, die sich aus den Pflanzen herstellen lassen, sondern auch für das Gewächs selbst. Deine CBD-Pflanzen dürfen also nur maximal ein Prozent THC aufweisen.

Entscheidend ist auch, wie viele Pflanzen Du besitzt. Bis zu neun Pflanzen sind legal, ab zehn Stück bewegst Du Dich bereits im meldepflichtigen Bereich.

Diese Regelungen gelten für den privaten Anbau. Baust Du gewerblich an, gibt es keine Obergrenze, was die Anzahl der Pflanzen betrifft. Selbstverständlich musst Du Dein Vorhaben dann aber anmelden.

Hier noch einmal die Voraussetzungen, um CBD-Samen in der Schweiz legal zu pflanzen:

  • THC-Gehalt unter einem Prozent
  • maximal neun Pflanzen
  • EU-zertifiziertes Saatgut

Welche CBD-Samen sind in der Schweiz erlaubt?

Seit dem 01. Januar 2021 enthält der BLW-Sortenkatalog keine Hanfsamen mehr, denn die zugehörigen Bestimmungen wurden im Schweizer Saatgutrecht aufgehoben. Auch Einfuhranforderungen gibt es seither nicht mehr. Allerdings ist ein Pflanzpass bzw. ein Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich, wenn Du Gewächse mit in die Schweiz einführst oder sie Dir aus dem Ausland mitgebracht werden.

Möchtest Du innerhalb der Schweiz CBD-Samen legal kaufen, dann muss es sich dabei um zertifiziertes EU-Hanfsaatgut handeln, obwohl die Schweiz kein EU-Land ist. Damit gehst Du hierzulande definitiv auf Nummer sicher, denn dieses Saatgut enthält maximal 0,3 Prozent THC. Die EU-Regelungen sind in dieser Hinsicht etwas strenger als die in der Schweiz.

CBD-Hanf vs. THC-Cannabis: Die entscheidenden Unterschiede

Wir haben es bereits angesprochen: Der THC-Gehalt der Pflanzen, die aus Deinen CBD-Samen entstehen, darf ein Prozent nicht überschreiten. Das bringt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt, den Du auf keinen Fall ausser Acht lassen darfst, wenn Du CBD-Samen in der Schweiz legal setzen möchtest.

Bei den sich daraus bildenden Pflanzen muss es sich zwangsläufig um CBD-Hanf handeln. THC-Cannabis fällt in der Schweiz unter das Betäubungsmittelgesetz und ist damit verboten. Hier die wichtigsten Unterschiede für Dich im Überblick:

CBD-Hanf THC-Cannabis
THC-Gehalt unter 1 % über 1 %
WHO-Einstufung sicher psychoaktive Einflüsse
Anbau legal, privat bis zu 9 Pflanzen nicht legal
Besitz, Konsum legal nicht legal

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CBD-Samen in der Schweiz legal anbauen: Dein umfassender Guide

Du darfst alle CBD-Samen, die EU-zertifiziert sind, pflanzen. Achte daher beim Kauf immer auf entsprechende Siegel oder frage im Zweifelsfall nach. Andernfalls können hohe Strafen drohen.

Du darfst für private Zwecke bis zu neun CBD-Pflanzen legal in der Schweiz besitzen. Ab der zehnten Pflanze musst Du den Anbau melden und genehmigen lassen.

Baust Du selbst Hanfpflanzen mit CBD-Samen an, dürfen die Gewächse maximal ein Prozent THC ausbilden. Hier gilt die gleiche Obergrenze wie bei konsumfertigen CBD-Produkten.

CBD-Hanf darfst Du legal besitzen und konsumieren. Er wird von der WHO als unbedenklich eingestuft, da der THC-Gehalt unter einem Prozent liegt. Bei THC-Cannabis ist das Gegenteil der Fall, denn die Pflanzen und deren Erzeugnisse überschreiten den Grenzwert.

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