Hash, ein Konzentrat aus dem Harz der Cannabispflanze, steckt voller Cannabinoide und Terpene und trägt eine jahrtausendelange Geschichte in sich. Angefangen von Zentralasien über den Nahen Osten bis nach Europa hat es eine lange Reise hinter sich. Mittlerweile erfreut es sich auch hierzulande an einer immer weiter steigenden Beliebtheit.
Wir erklären Dir, was Du über die verschiedenen Hash-Sorten wissen solltest, und worin sie sich unterscheiden.
CBD Hash: die wichtigsten Fakten
- Herstellung aus getrockneten oder eingefrorenen Blüten
- Gewinnung des CBD-Harzes durch trockenes Sieben oder im Eisbad
- Unterschiede zeigen sich vor allem im Geschmack
Getrocknet oder gefroren? Der erste Schritt der Hash-Herstellung
Grundsätzlich kann Hash in getrockneter oder gefrorener Form verwertet werden. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Beginnen wir also erstmal an dieser Stelle.
Dry Hash aus sorgfältig getrockneten Blüten
Zunächst werden die CBD-Blüten getrocknet, in der Regel bis zu zwei Wochen. Darauf folgt das Aushärten, das mehrere Wochen oder gar Monate andauern kann. Im Rahmen dieses Reifeprozesses wird das Chlorophyll abgebaut und einige Terpene verflüchtigen sich, während andere reifen. Das Cannabinoidprofil hingegen wird in dieser Zeit nicht beeinflusst.
Auf diese Weise entstehen komplexe Aromen, die für einen «runderen» Geschmack sorgen.
Frozen Hash: die schockgefrostete Alternative
Beim Frozen Hash kommen gefrorene CBD-Blüten zum Einsatz. Sie werden direkt nach der Ernte schockgefrostet. So bleiben möglichst viele Cannabinoide und Terpene in den Blüten enthalten, die beim Trocknen teilweise verloren gehen.
Je nach individuellem Geschmack kann das als Vorteil gesehen werden. Das Endprodukt verfügt über weniger komplexe, dafür aber «frischere» Aromen.
Dry Hash und Frozen Hash im Vergleich: Worin unterscheiden sich die beiden?
Die Ausgangslage ist eine völlig andere: Beim Dry Hash kommen getrocknete Blüten zum Einsatz, beim Frozen Hash gefrorene Exemplare. Da die Blüten beim Frozen Hash binnen weniger Stunden nach der Ernte eingefroren werden, verändern sie sich in ihrem Terpenprofil kaum – es schmeckt eher «frisch» und süsslich. Beim Dry Hash ist das genaue Gegenteil der Fall. Es hat viele Wochen Zeit, seine Aromen weiterzuentwickeln, was ein sehr reichhaltiges Geschmacksprofil erwirkt.
| Dry Hash | Frozen Hash | |
|---|---|---|
| Ausgangsprodukt | getrocknete CBD-Blüten | schockgefrostete CBD-Blüten |
| «Liege»dauer | mehrere Wochen bis zur vollständigen Trocknung | Einfrieren binnen weniger Stunden nach der Ernte |
| Geschmack | reichhaltig, aromatisch | frisch, leicht süsslich |
Herstellungsverfahren: So wird das Hash konsumierbar
Das reine Trocknen oder Einfrieren von Hash ist erst der Anfang. Die Blüten müssen noch weiter verarbeitet und in eine konsumierbare Form gebracht werden. Gängig sind hier unter anderem Dry Sift und Pollen sowie Bubble Hash.
Dry Sift und Pollen: das gesiebte Hash
Bei der Herstellung von Dry Sift wird natürlich Dry Hash genutzt. «Sift» bedeutet übersetzt «Sieb» – und dadurch wird schon recht klar, wie genau dieses Verfahren abläuft.
Die getrockneten CBD-Blüten werden durch immer feiner werdende Siebe gerüttelt oder auch leicht gerieben. Dadurch trennt sich das Harz Stück für Stück vom Rest der Pflanze und fällt hindurch. Je feiner das Harz herausgefiltert wird, desto hochwertigeres Hash entsteht. Am Ende bleibt ein sehr feines, sandähnliches Pulver übrig.
Anschliessend muss es noch in Form gebracht werden. Das geschieht in der Regel durch Druckausübung mithilfe einer Hash-Presse. Je nachdem, wie fest es gepresst wird, entstehen Pollen oder Dry Sift. Pollen werden mit weniger Druck gepresst und lassen sich damit leichter zerbröseln als das fester zusammengepresste Dry Sift.
Bubble Hash aus dem Eisbad
Bubble Hash wird in einem ganz besonderen Kalt-Verfahren mithilfe von Eiswasser hergestellt. Es erweist sich dank der kühlen Temperaturen als besonders schonend, wodurch die Cannabinoide und Terpene sehr sanft aus der Hanfpflanze herausgelöst werden. Heraus kommt ein intensiver Geschmack, der das Dampfen zum besonderen Genuss macht.
Die CBD-Blüten werden in eiskaltes Wasser gelegt. Durch vorsichtiges Rühren brechen die kleinen Harzkristalle aus ihnen heraus, die den Grossteil der Inhaltsstoffe in sich tragen. Im Anschluss kommen spezielle Siebe zum Einsatz, die die gelösten Harzkristalle filtern.
Das so gewonnene Harz wird nun langsam getrocknet, um alle vorhandenen Aromen zu wahren. Ein vollständiges Trocknen ist unabdingbar, denn sonst könnte das Endprodukt später Schimmel ansetzen. Sobald das Harz vollständig getrocknet ist, wird es gepresst und so in konsumierbare Form gebracht.
Das schonende Verfahren kann sowohl für Dry als auch für Frozen Hash angewendet werden. Bubble Hash erkennst Du übrigens sogar an der Farbe – es ist vergleichsweise hell.
CBD Hash kaufen in der Schweiz: ein Produkt mit vielen Facetten
CBD Hash gibt es in zahlreichen Ausführungen und mit unzähligen Aromen – eine Folge der umfassenden Möglichkeiten, die die Herstellung bietet. Schon vor Jahrtausenden wurde Hash von den verschiedensten Völkern der Erde genutzt und bis heute hält es sich als eines der beliebtesten CBD-Produkte.
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