CBD-Öl: Die erstaunliche Wirkung auf den Körper

CBD-Öl: Die erstaunliche Wirkung auf den Körper

STRESS? NEIN, DANKE!

Die erstaunliche Wirkung von CBD-Öl auf den Körper

 

Im 20. Jahrhun­dert galt sie als wertvolle Kul­turpflanze, in den 70ern als Hip­pie-Droge und jet­zt wird Hanf als Wun­der­mit­tel für Schön­heit und kör­per­liche Beschw­er­den in den Him­mel gelobt. Es soll unter anderem sog­ar aphro­disierend wirken…

Vor­weg wollen wir gle­ich klarstellen: Cannabid­i­ol (kurz CBD) hat KEINE berauschende Wirkung – ihr werdet durch die Ein­nahme also nicht high. Das Öl wird näm­lich (im Gegen­satz zu Mar­i­hua­na) aus den­jeni­gen Hanf­blüten hergestellt, die kom­plett frei von THC sind. THC ist der Stoff, der unseren Kör­p­er in einen schw­erelosen Zus­tand ver­set­zt, in dem uns jegliche Prob­leme plöt­zlich unwichtig und gaanz weit weg erscheinen. Aber The­ma-Wech­sel, es geht ja schliesslich um die pos­i­tiv­en Eigen­schaften von CBD-Öl! Dabei darf das reich­haltige Elixir keines­falls mit dem gewöhn­lichen Speise-Han­föl ver­wech­selt wer­den. Denn Let­zteres beste­ht aus Han­f­samen und nicht aus der Hanf­blüte.

Die erstaunliche Wirkung von CBD-Öl auf den Körper

Entzün­dung­shem­mend, schmer­zlin­dernd und beruhi­gend – die Eigen­schaften von Cannabid­i­ol kön­nen unserem Kör­p­er viel Gutes tun.
Get­ty Images

Wirkungsweise von CBD

Cannabid­i­ol gilt als entzün­dung­shem­mend, schmer­zlin­dernd und beruhi­gend. Die Wirkung erfol­gt über bes­timmte Rezep­toren im Gehirn. Diese nehmen Reize auf und wan­deln sie um. Im Gehirn sind die Rezep­toren vor allem für die Steuerung der Muskeln und deren Anspan­nung ver­ant­wortlich. Na, hat es bere­its Klick gemacht? Wenn das CBD-Öl die Rezep­toren aktiviert, löst sich die Anspan­nung in den Muskeln und der Kör­p­er kann relax­en. Die Ein­satzmöglichkeit­en reichen über Gelenk- und Muskelschmerzen oder ein all­ge­meines Wohlbefind­en hin­aus.

 

Gegen Stress und Angstzustände
Steckt ihr ger­ade in ein­er Prü­fungsphase? Oder graut es euch davor, im Büro vor dem gesamten Team eine Präsen­ta­tion zu hal­ten? CBD kann euch in solchen Fällen die Angst und Ner­vosität nehmen und Stress reduzieren. Das Pflanzen­heilmit­tel ver­ringert die Auss­chüt­tung der Stresshormone Cor­ti­sol und Adren­a­lin und sorgt dadurch für mehr Aus­geglichen­heit.

 

Für besseren Sex
Nach­dem Dr. Alex Capano jahre­lang als Kranken­schwest­er tätig war, nahm ihre Fasz­i­na­tion für Cannabid­i­ol zu und sie grün­dete die Fir­ma «Anan­da Hemp». In einem Inter­view mit Healthline.com erzählte sie, dass sie von vie­len Frauen hörte, die Prob­leme beim Sex hat­ten und unter Schei­den­trock­en­heit, Schmerzen und einem oft­mals fehlen­den Vor­spiel lit­ten. Sie fack­elte nicht lange und entwick­elte ein CBD-Öl speziell für den Intim­bere­ich (weit­er unten gibts den Link zum Nachshop­pen). Dessen pos­i­tive Wirkung auf das Sexleben erk­lärt sie so:

«In den Geschlecht­sor­ga­nen und Schleimhäuten sitzen viele Rezep­toren für Cannabi­noide. CBD fördert die Durch­blu­tung des Gewebes, was zu ein­er höheren Empfind­samkeit und ein­er natür­lichen Lubrika­tion (Befeuch­tung der Schei­de) führt.»

 

Bei Schlaf­störun­gen
Durch die beruhi­gende Wirkung kann euch das CBD-Öl zu ein­er neuen Art Erhol­ung ver­helfen. Schnelleres Ein­schlafen und kein lästiges Aufwachen mit­ten in der Nacht – es ist wie das Sand­män­nchen für Erwach­sene. Ihr kön­nt Cannabid­i­ol ohne Bedenken über einen lan­gen Zeitraum hin­weg ein­nehmen. Im Gegen­satz zu vie­len herkömm­lichen Schlafmit­teln macht es nicht abhängig.

 

Wie nimmt man CBD-Öl ein?

Cannabid­i­ol wird in Form von Tin­k­turen hergestellt und kann so mit ein­er Pipette direkt unter die Zunge geträufelt wer­den. Je nach Marke kann der CBD-Anteil und somit auch die tägliche Dosierung vari­ieren. Es hängt also immer vom jew­eili­gen Pro­dukt ab, wie viele Tropfen man benötigt (der Her­steller gibt meist eine Empfehlung im Beipackzettel). Wie schnell CBD wirkt, kann sich von Per­son zu Per­son unter­schei­den. Die einen merken bere­its nach 15 Minuten etwas, während sich andere etwas länger gedulden müssen, bis eine beruhi­gende Wirkung ein­tritt.

Ein Beitrag von der Schweiz­er Illustierten,
Jana Giger, 11.10.2019