Bioverfügbarkeit von CBD

Die Bioverfügbarkeit von CBD

Der Begriff «Biover­füg­barkeit» stammt aus der Phar­makolo­gie und beze­ich­net den prozen­tualen Anteil des Wirk­stoffs, der bei Ein­nahme bzw. Verabre­ichung unverän­dert im sys­temis­chen Kreis­lauf zur Ver­fü­gung ste­ht. Die Biover­füg­barkeit ist eine Mess­grösse dafür, wie schnell und in welchem Umfang z.B. ein Arzneimit­tel resor­biert wird und am vorge­se­henen Wirko­rt zur Ver­fü­gung ste­ht.

 

Cannabid­i­ol («CBD») kann auf viele ver­schiedene Arten und Weisen in den Blutkreis­lauf gelan­gen und hat bei jed­er App­lika­tions- bzw. Kon­sum­form eine unter­schiedliche Biover­füg­barkeit. Nach­fol­gend soll gek­lärt wer­den, welch­es die effek­tivste Kon­sumart von CBD ist:

Wie kann ich die Bioverfügbarkeit von CBD bei der Anwendung maximieren?

Grund­sät­zlich lässt sich sagen: Je mehr Fette und Öle – auch als Lipi­de beze­ich­net – aufgenom­men wer­den, desto bess­er wird CBD in unserem Kör­p­er ver­stof­fwech­selt. Das liegt daran, dass CBD lipophil — also fet­tlös­lich — ist. Fette helfen dem Kör­p­er dabei, CBD an die rel­e­van­ten Rezep­toren des Ner­ven­sys­tems zu befördern.

 

Gemäss Stu­di­en bele­gen, dass die Biover­füg­barkeit von CBD in Kom­bi­na­tion mit Pflanzenölen um bis zu das Dreifache erhöht wer­den kon­nte.

 

Vor allem beim oralen Kon­sum von CBD sind Fette für die Erhöhung der Biover­füg­barkeit wichtig. So wird das Lymph­sys­tem zur Ver­stof­fwech­slung von CBD aktiviert und ein Teil des Wirk­stoffs kann, ohne über die Leber metabolisiert wer­den zu müssen, an die Rezep­toren gelan­gen. Nach­fol­gend stellen wir ein paar gängige Anwen­dungs­for­men vor.

Die Bioverfügbarkeit von CBD

Rauchen und Verdampfen von CBD, oraler und sublingualer Konsum

Das Rauchen oder Ver­dampfen von CBD-Blüten mith­il­fe eines Vapor­iz­ers ist eine beliebte Meth­ode für die Auf­nahme von CBD. Die Auf­nahme durch die Lunge und dessen Über­tra­gung in das Blut dauert zwar länger als bei sub­lin­gualen Pro­duk­ten wie Tin­k­turen, Konzen­trat­en, Tablet­ten Sprays (Auf­nahme über die Schleimhäute), ist jedoch schneller als beim oralen Kon­sum von Kapseln, Ess­waren und Ölen (Auf­nahme über Magen).

 

Ausser­dem ist die Wirkung beim Ver­dampfen von Cannabi­noiden all­ge­mein um ein Vielfach­es stärk­er. Das Ver­dampfen bringt noch weit­ere Vorteile mit sich, wie etwa etwas mehr Diskre­tion beim Kon­sum und bessere Dosierungsmöglichkeit­en bei der Ver­wen­dung von Blüten. Das Ver­dampfen von Cannabi­noiden ist sicher­lich eine der effizien­testen Kon­sum­meth­o­d­en. Die Biover­füg­barkeit liegt näm­lich bei etwa 50–80%. Beim Rauchen zum Beispiel beträgt die Biover­füg­barkeit von Cannabi­noiden dage­gen lediglich rund 30%.

Die orale Aufnahme von CBD

Bei der oralen Auf­nahme von CBD ist die Wirkung auf­grund der gerin­geren Biover­füg­barkeit schwäch­er. Das liegt an dem soge­nan­nten „First-Pass-Effekt“. CBD wird beim oralen Kon­sum sowohl in der Leber als auch im Magen-Darm-Trakt ver­stof­fwech­selt. Das ist der Grund dafür, dass die Biover­füg­barkeit beim oralen Kon­sum von CBD nur bei rund 20% liegt.

Dadurch, dass der Wirk­stoff erst durch die Leber muss sinkt die Biover­füg­barkeit – aber auch, wenn die Biover­füg­barkeit bei dieser Anwen­dungs­form ver­gle­ich­sweise ger­ing ist, hat sich gezeigt, dass die Wirkung länger anzuhal­ten scheint, als bei anderen For­men der Anwen­dung. Ein beliebtes Pro­dukt für die orale Anwen­dung ist CBD-Öl.

Erfahrungs­berichte und Stu­di­en leg­en außer­dem nahe, dass die Biover­füg­barkeit nicht nur von den bere­its erwäh­n­ten Fak­toren abhängig ist. Darüber hin­aus ist es wichtig, welche Ter­pene und andere Cannabi­noide im Öl enthal­ten sind. Durch den soge­nan­nten Entourage-Effekt liegt die Beson­der­heit der Wirkung im Zusam­men­spiel aller Wirk­stoffe.

Anmerkung: Eine höhere Biover­füg­barkeit heißt nicht unbe­d­ingt bessere Wirkung. Manche Stu­di­en leg­en nahe, dass Cannabi­noide erst durch ihre Ver­stof­fwech­selung richtig wirk­sam wer­den – die geeignete Anwen­dungsmeth­ode ist eine sehr indi­vidu­elle Sache. Am besten pro­biert man die gängig­sten Meth­o­d­en aus und entschei­det dann nach eige­nen Erfahrungswerten, welche Anwen­dungs­form die besten Ergeb­nisse erzielt.

Fazit zur Bioverfügbarkeit von CBD

Zusam­men­fassend lässt sich sagen, dass man wohl mit dem Vapor­iz­er bzw. beim Ver­dampfen die besten Resul­tate erzielt. Die Biover­füg­barkeit ist hoch – Hanf-Extrak­te zum Ver­dampfen bieten die Wirkung von CBD und ander­er wirk­samer, nicht berauschen­der Cannabi­noide. Hierzu ver­weisen wir ins­beson­dere auf unser vielfältiges, cannabi­noid­haltiges E‑Liq­uid-Sor­ti­ment.